Andy in der Butte
Salsa-Feeling auf dem Postgelände
Stimmung im Slautherhouse
6. Eisenberger Honky Tonk® Kneipenfestival am 10.09.05

Salsa lag in der Luft!

Eisenberg. Eine aufregende Nacht ging am Sonntagmorgen dem Ende zu. Das Honky Tonk® verscheuchte mit seinem vielfältigen Musikprogramm alle finsteren Regenwolken. So konnte nicht nur ausgelassen in den Lokalen, sondern auch auf der Straße gefeiert werden. Es schien, als sei ganz Eisenberg auf den Beinen, von Jung bis Alt alles vertreten – insgesamt 2.100 Besucher.

Der Konkurrenz zum Trotz (Internationales Feuerwerkfestival) zeigte sich am Samstag ein belebtes Stadtbild. Das musikalische Angebot von bekannten Künstlern aus der Region und internationalen Bands machte es den Festivalbesuchern nicht leicht sich für eine bestimmte Location bzw. Band zu entscheiden. Der Andrang war groß – in vielen Lokalen gab es nur noch kollektives Geschunkel, mehr gab der Platz nicht her. Aber die meisten der Besucher nahmen es gelassen hin. So war es doch ein ständiges Kommen und Gehen, schließlich wollte jeder so viel Bands wie möglich erleben.

Besonders vom ''Slaughterhouse'' und deren Band waren die Honky Tonker angetan. Das ''Full Orchestra'' ist ein Garant für gute Stimmung. Selbst die noch ganz Jungen tanzten zur Swingversion von ''Rote Lippen soll man küssen''. Auf dem Open Air Gelände wurde im Salsa-Takt getanzt oder einfach nur mitgewippt. Mit karibischen Klängen von dem gewaltigen Orchester der ''Sin Fonteras'' haben sicher einige Gäste großes Fernweh bekommen. ''Just Brill” in ''Haralds Buffet” war zum wiederholten Male eine Stimmungskanone - Hits von A-Z trällerte die junge Dame, so dass einem nichts anderes übrig blieb, als abzutanzen. New-Country-Songs gab es in der ''Butte”. Hier überzeugte ''Andy” mit seiner ausdrucksstarken Stimme, die bei dem ein oder anderen, vorallem jedoch beim weiblichen Geschlecht, Gänsehautfeeling verursachte. Im Foyer der Stadthalle gab es mit ''Twilight” Sweet, soft & Lazy zu hören. Zu ruhig für viele Eisenberger. Trotz des proffessionelen Auftritts der Musiker, gab es hier nicht den gewünschten Zulauf, so Veranstalter Michael Rosenburg.

Nach Mitternacht war jedoch noch nicht an ein Ende zu denken. Viele Nachtschwärmer feierten und sangen bis 3 Uhr im Saal der Stadthalle mit ''Zwei gegen Willi'', die wieder mal Hunderte in ihren Bann zogen. Im nächsten Jahr geht es wieder weiter und das mit der ein oder anderen Neuigkeit. Bis dahin heißt es in Erinnerung schwelgen.
11.09.2005


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